Behinderten-Plattformaufzug HIRO A4
A4-Aufzüge werden als Komplettanlagen in einem Schachtgerüst angeboten. Der Rahmen aus Aluminiumprofilen ist mit Sandwich-Elementen aus Stahlblech oder Sicherheits-Glas verkleidet. Bei gleichen Fahrgastraumabmessungen kann der Schacht gegenüber herkömmlichen Aufzügen jedoch kleiner gehalten werden. Durch seine geringen Abmessungen steht eine größere Nutzfläche im Haus zur Verfügung.
Ideal für nachträglichen Einbau
In bestehende Gebäude lässt sich der A4 ohne großen Aufwand integrieren. Zur ebenerdigen Einfahrt ist lediglich eine Schachtgrube von 5 cm erforderlich, und die Schachtkopfhöhe ist so gering, dass ein Einbau in Räume mit normaler Deckenhöhe problemlos möglich ist. Sollte keine Schachtgrube vorhanden sein, kann der Zugang alternativ über eine Aluminium-Rampe erfolgen. Selbstverständlich lässt sich die komplette Anlage auch in bauseitige Mauerschächte einbauen.
Vorteile des bewährten Antriebskonzepts
Mit dem Spindelantrieb setzt der A4-Behindertenaufzug auf ein sicheres, langlebiges und wartungsarmes Antriebssystem. Der serienmäßige Frequenzumrichter sorgt für eine sanft gleitende Fahrt und ruckfreies Anfahren und Halten. Da der Antrieb unter einer schmalen Verkleidung im Fahrgastraum angebracht ist, wird der sonst übliche separate Maschinenraum überflüssig. Im Vergleich zum herkömm-lichen Hydraulikaufzug fallen geringere Energiekosten an.
Sicherheit geht vor
Damit Sie den Aufzug auch bei einem Stromausfall jederzeit sicher verlassen können, ist er mit einem Notablass an der Außenseite der unteren Tür ausgestattet. Er ermöglicht eine Fahrt des Lifts bis zur nächst niedrigeren Haltestelle. Eine große Anzahl serienmäßiger und optionaler Sicherheitsausstattungen ist lieferbar.
Darüber hinaus erlaubt der HIRO A4 eine ganze Reihe individueller Anpassungen an Ihren persönlichen Bedarf im Sinne einer behindertenfreundlichen und komfortablen Nutzung.
Daten und Fakten:
Typ:
baumustergeprüfter Plattform-Senkrechtaufzug HIRO A4 ohne Triebwerksraum
Einsatzbereich:
Transport von Behinderten (Rollstuhlfahrern) und ggf. einer Begleitperson - Einsatz innerhalb und außerhalb von Gebäuden
Tragfähigkeit:
400 kg
Förderhöhe:
max. 13 m
Geschwindigkeit:
0,15 m/sec
Anzahl der Haltestellen:
2-6
Antrieb:
Spindel-Spindelmutter-Antrieb mit zweiter unbelasteter Sicherungsmutter, Leistungsaufnahme 2,2 kW
Bedienung:
Über Tableaus im Fahrgastraum und an den Stationen
Stromversorgung:
230 V, normale Absicherung 16 A ausreichend, 50 Hz
Plattform:
Breite ab 77 cm bis 140,4 cm,
Tiefe ab 80,5 bis 248 cm,
Innerhalb dieser Bandbreite verschiedene Standardmaße;
rutschsicherer Bodenbelag
Schachtverkleidung:
ausgeschäumte, weiß lackierte Sandwich-Stahlelemente zur Schalldämmung oder Elemente aus Sicherheitsglas
Schachtkopf:
nicht erforderlich, normale Raumhöhe ausreichend
Schachtgrubentiefe:
50 mm, sofern Schachtgrube vorgesehen ist
Rampe:
für Ausführung ohne Schachtgrube; Aluminium; Abmessungen richten sich nach Plattformgröße
Türen:
Drehflügeltüren als Schachtabschlusstüren
Notrufsystem:
Notruf-Signalton. Außerdem unterschiedliche Telefonoptionen wie Gegensprechanlage, Standardtelefon mit Selbstwahl oder eine automatische Wählvorrichtung (GSM Mobilfunksystem)
Notablass:
Notablass an der Außenseite der unteren Tür, standardmäßig als Handkurbel, optional akkubetrieben
Weitere Optionen:
zahlreiche Optionen bei Bedienelementen, Sicherheitselementen, Schachtverkleidung, automatischen Türen, Außenanlagen-Dach, Farben etc.
Güteüberwachung:
EG-Baumusterprüfung gemäß Maschinen-Richtlinie 98/37/EG,
TÜV










