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HIRO LIFT unter Denkmalschutz

06.07.2009

HIRO-Behindertensenkrechtaufzug in preisgekröntem Nonnenhaus

Seit 1488 steht in der Tübinger Innenstadt ein Nonnenhaus in malerischem Fachwerkbau. Als Beginenhaus errichtet, diente es zunächst dem klosterähnlichen Zusammenleben von Frauen, die sich ohne bindende Gelübde sozialen Aufgaben widmeten. Nach Auflösung der Beginengemeinschaft wurde das Gebäude als bürgerliches Wohnhaus genutzt und bot sogar dem bedeutenden Botaniker Leonard Fuchs (gab der Fuchsie ihren Namen) ein Zuhause. Zwischen 1605 und 1948 hinterließen mindestens sechs Bauphasen mit verschiedensten Veränderungen und Umbauten ihre Spuren.

In der Nachkriegszeit entwickelte sich das historische Gebäude zu einem Problemfall. Erst das Ehepaar Christa und Ernst-Eggert Gumrich machten sich ambitioniert und engagiert an die Restauration des Objekts. Sie beauftragten Hiro Lift mit der Installation eines behindertengerechten Aufzugs.

Heute ist das Tübinger Nonnenhaus ein barrierefreies Mehrgenerationenhaus, das auf 800 m² Werkstätten, Ateliers, Verkaufsräume und behindertengerechte Wohnungen unter einem Dach vereint.

Das Zusammenspiel von historiengetreuen Renovierarbeiten, die Umbauten zu Deutschlands ältestem Niedrigenergiehaus und die Umsetzung des Themas "Barrierefreiheit" durch die Montage des Behinderten-Senkrechtaufzugs von Hiro Lift, erwies sich als erfolgreiche Kombination: 2008 wurde das Nonnenhaus mit dem Denkmalschutzpreis des Landes Baden-Württemberg ausgezeichnet.

Täglich transportiert der Behindertenaufzug von Hiro Lift nun Fahrgäste in preisgekrönter und denkmalgeschützter Atmosphäre.