Glossar

Begriff suchen:

Akku

Die HIRO Treppenlifte, Rollstuhlschrägaufzüge und Hebebühnen verfügen über eine intelligente Ladeautomatik mit wartungsfreiem Gel-Akku, der sich in den Haltestellen automatisch auflädt. Dies gewährleistet, dass der Lift auch bei plötzlichem Stromausfall immer sicher in seine Haltestelle fährt und darüber hinaus noch mehrere Stunden fahrbereit bleibt.

Antriebsarten

siehe Traktionsantrieb
siehe Zahnstangenantrieb
siehe Spindelantrieb
siehe Hydraulikaufzug
siehe Schnecke-Segmentantrieb
siehe Zugseilantrieb

außen geführte Lifte

Treppenlifte und -Rollstuhlschrägaufzüge, deren Fahrbahn an der Außenseite der Treppe angebracht ist.

Außensteuerung

Steuervorrichtung, die sich außerhalb der Anlage befindet und zum Rufen oder Senden des Aufzugs dient. Als batteriebetriebener Funksender kann die Außensteuerung entweder fest installiert werden (z. B. an der Wand) oder als tragbarer Sender mitgeliefert werden.

Aufmaß

Moderne Treppenlifte und Rollstuhlschrägaufzüge werden wie Maßanzüge an die jeweilige Treppensituation angepasst. Die exakte, schnelle und fehlersichere Vermessung erfolgt mit Hilfe eines Fotoapparats und nennt sich Photogrammetrie-Technik. Unabhängig von der Art der Treppe oder der Treppenumgebung werden sämtliche relevanten Daten wie z. B. die benötigte Steigung oder der benötigte Kurvenradius digital ermittelt und fehlerfrei in Konstruktions- und Fertigungsprogramme übergeben.

Aufzugsschacht

Raum, in dem sich der Fahrkorb auf und ab bewegt. Er wird durch Schachttüren (auch Schachtabschlusstüren genannt) gesichert.

Baumusterprüfung

Prüfung, die das Abnahmeverfahren vor der Inbetriebnahme des Aufzugs vereinfacht. Die Vorgehensweise ist der beim Auto ähnlich. Ein Hersteller lässt einen Aufzug von der berechtigten Stelle, z. B. dem TÜV, auf technische Zuverlässigkeit und Sicherheit prüfen. Die prüfende Instanz stellt dann für alle baugleichen Aufzüge dieser Serie eine Baumusterprüfbescheinigung aus.

Bedienelemente

Sammelbegriff für sämtliche vom Benutzer zu bedienenden Befehlsgeber, mit denen der Aufzug angesteuert wird.

Bedientableau

Bei Senkrechtaufzügen ein an den Stationen oder in der Kabine montiertes Tableau, über das der Benutzer sämtliche Befehle ansteuert. Alle Taster und Anzeigeelemente sind hier angebracht.

Behindertenaufzüge

Behindertenaufzüge dienen ausschließlich der Beförderung behinderter Personen. Sie sind gemäß der Maschinenrichtlinie zu fertigen. Zukünftig werden die technischen Regeln in der EN 81-40/41 beschrieben. Die Anlagen sind ausgestattet mit einem Lastaufnahmemittel in einer der Behinderungsart angemessenen Weise, einem Verschlüsselungssystem und einer Totmannsteuerung. Man unterscheidet zwischen Behinderten-Senkrechtaufzügen und Behinderten-Schrägaufzügen. Bei beiden Typen ist die Geschwindigkeit auf 0,15 m/s begrenzt.

Behindertengerechte Aufzüge

Konventionelle Aufzüge, die bestimmte Anforderungen an die Fahrkorbgröße, die Türgröße, die Bedienelemente etc. erfüllen, um behinderten Personen die selbständige Aufzugsnutzung sowie die Nutzung mit einer Begleitperson zu ermöglichen. Die behindertengerechte Ausführung von Aufzügen ist in der DIN 18024/25 und der EN 81-70 geregelt.

CE-Kennzeichnung

Die CE-Kennzeichnung besagt, dass die Anlage die grundlegenden Anforderungen aller relevanten EG-Richtlinien erfüllt. Bei der Übergabe der Anlage wird dies mit einer Konformitätserklärung und dem Anbringen des CE-Zeichens bestätigt.

Diagnose-Anzeige / Diagnose-Display

Alle HIRO-Treppenlifte und -Rollstuhlschrägaufzüge sind mit einer Diagnose-Anzeige ausgestattet. Dadurch können alle Betriebszustände visualisiert werden. So ist jederzeit eine schnelle und einfache Fehlerbehebung möglich. Da Fehlerzustände automatisch in der Anzeige dargestellt werden, kann der Kunde sie einfach ablesen und eine Fehlerbehebung via Telefon ermöglichen. Eine unnötige Anfahrt von Wartungspersonal wird in vielen Fällen vermieden und der Benutzer kann seinen Aufzug sofort und ohne weitere Kosten wieder benutzen.

Drehflügeltür

Tür, die sich wie eine normale Zimmertür über Drehgelenke bewegt.

Drehsitz

Beim HIRO Treppenlift der serienmäßig vollautomatisch drehbare Sitz, der sich zum Aussteigen ohne die Betätigung weitere Bedienelemente in eine Position dreht, die gefahrloses Aussteigen ermöglicht. Im Gegensatz dazu verfügen viele herkömmliche Treppenlifte lediglich über einen manuell zu bedienenden Drehsitz, bei dem in der Regel irgendwelche Hebel mit mehr oder weniger großem Kraftaufwand gezogen, gedrückt oder eingerastet werden müssen.

Fahrbahn

Bei Treppenliften und Rollstuhlschrägaufzügen gibt es mehrere Typen von Fahrbahnen, auf denen der Lift nach oben und unten fährt. HIRO LIFT verwendet meist runde Fahrbahnrohre aus geschliffenem Edelstahl. Die Doppelrohrführung und der Traktionsantrieb gewährleisten Kurvenstabilität und hohen Fahrkomfort mit gleitender, ruckfreier Fahrt. Die Fahrbahn muss nicht gefettet werden und weist keine scharfkantigen und damit verletzungsrelevanten Kontaktstellen auf.
HIRO LIFT baut keine vorgefertigten Fahrbahnkurventeile ein, da diese normalerweise keine optimale Anpassung an die Fahrbahn-Ideallinie erlauben.

Fahrkorb

Teil des Aufzugs, das zur Aufnahme der zu transportierenden Personen bestimmt ist.

Fangvorrichtung

Eine mechanische Sicherheitsvorrichtung, bei der im Falle einer Übergeschwindigkeit ein Geschwindigkeits-begrenzer auslöst und den Aufzug zum Stillstand bringt.

Förderhöhe

Vertikaler Abstand zwischen der untersten und obersten Haltestelle eines Aufzugs.

Führungsschienen

Bei Senkrechtaufzügen senkrechte Schienen im Schacht, die der Führung des Fahrkorbs und des Gegengewichtes dienen.

Frequenzumrichter

Bei Senkrechtaufzügen sorgt eine frequenzgeregelte Antriebssteuerung für die exakte lastunabhängige Positionierung des Fahrkorbs und für sanftes Beschleunigen und Bremsen.

Garantie

Eine Garantie ist eine zusätzliche, freiwillige Leistung des Herstellers. Bei einer Garantie spielt der Zustand der Ware zum Zeitpunkt der Übergabe an den Kunden keine Rolle, da die Funktionsfähigkeit bestimmter Teile oder der gesamten Anlage für den Zeitraum "garantiert" ist.
Nicht selten wird dem Kunden von Unternehmensseite der Unterschied zwischen Gewährleistung und Garantie nicht hinreichend erklärt. So kann es vorkommen, dass bei einem Schadensfall ein nicht hinreichend aufgeklärter Kunde im Glauben an eine Garantieleistung feststellen muss, dass er nur die obligatorische BGB-Gewährleistung in Anspruch nehmen kann.
siehe auch Gewährleistung
siehe auch Wartungsvertrag

Güteraufzug

Aufzuganlage, die ausschließlich für den Gütertransport bestimmt ist. Im Gegensatz zum Lastenaufzug darf er keine Personen transportieren.

Gegengewicht

Ein Gewicht, das mit Seilen über eine Umlenkrolle mit dem Fahrkorb verbunden ist. Sein Zweck ist, das Gewicht der Kabine auszugleichen und den Energiebedarf von Seilaufzügen zu verringern. Bei einigen HIRO-Senkrechtaufzügen ist der Antrieb Platz sparend am Gegengewicht angebracht.

Geschwindigkeits-begrenzer

Sicherheitseinrichtung zur Erkennung überhöhter Geschwindigkeit, welche die Fangvorrichtung auslöst, die dann den Aufzug zum sofortigen Stillstand bringt.

Gewährleistung

Gewährleistung bedeutet, dass der Verkäufer dafür einsteht, dass die gehandelte Ware frei von Mängeln ist. Der Verkäufer haftet daher für alle Mängel, die schon zum Zeitpunkt des Verkaufs bestanden haben, auch für solche, die sich erst später bemerkbar gemacht haben (sog. versteckter Mangel). Der Zustand der Ware zum Zeitpunkt der Übergabe ist dabei entscheidend. Die gesetzliche Gewährleistung beträgt 24 Monate.
Reklamiert der Kunde später als 6 Monate nach dem Kauf, so greift die so genannte Beweislastumkehr, d. h. er muss beweisen, dass das Gerät schon bei der Übergabe einen Mangel aufwies.
siehe auch Garantie
siehe auch Wartungsvertrag

Hydraulikaufzug

Aufzug, dessen Antrieb durch einen Hydraulikzylinder erfolgt. Das Pumpenaggregat wird in der Regel in einem separaten Triebwerkraum untergebracht. Im Vergleich zu anderen Aufzugstypen fallen höhere Bau-, Betriebs- und Energiekosten an. Regelmäßige Ölwechsel, der Einbau eines Ölabscheiders und mögliche Geruchsbelästigungen durch Ölgeruch sind zu bedenken. Für Außenaufzüge wegen der Temperaturunterschiede im Sommer und Winter nicht so gut geeignet (Viskosität des Öls).

innen geführte Lifte

Treppenlifte und -Rollstuhlschrägaufzüge, deren Fahrbahn an der Innenseite der Treppe angebracht ist. innen geführte Lifte ermöglichen die Erreichbarkeit mehrerer Geschosse.

Innensteuerung

Steuervorrichtung an der Anlage, mit deren Hilfe der Benutzer während des Transports die Befehle gibt, bei Treppenliften z. B. der Steuerhebel an der Armlehne, bei Senkrechtaufzügen die Tableaus in der Kabine.

Klappfahrbahn

Beim HIRO Treppenlift bietet die vollautomatische Klappfahrbahn eine Möglichkeit, um Türen und Flure frei zugänglich zu belassen: Häufig befindet sich unten vor der Treppe eine Tür oder ein Flur, der nicht durch feststehende Fahrbahnteile versperrt werden darf. Hier kommt die vollautomatische Klappfahrbahn (Sonderzubehör) zum Einsatz. Bei der Abwärtsfahrt wird zunächst das letzte Fahrbahnstück über ein Drehgelenk bis zum Boden geklappt, danach fährt der Stuhl bis nach unten. Nach dem Aussteigen fährt der Stuhl wieder in seine Parkposition, die Klappfahrbahn klappt wieder zurück und versperrt nicht den Türdurchgang. Die Bedienung erfolgt komfortabel über die normalen Bedienelemente an der Anlage, so dass sich der Bereich der klappbaren Elemente damit stets im Sichtfeld des Nutzers befindet. Gesonderte Bedienelemente, die zusätzlich vor oder während der Fahrt bedient werden müssen, sind bei HIRO Treppenliften nicht vorhanden.

Kleingüteraufzug (KGA)

Nicht begehbare Aufzuganlage, die ausschließlich dazu bestimmt ist, Güter wie z. B. Akten, Speisen usw. zu transportieren. Die Tragfähigkeit darf 300 kg nicht überschreiten.

Lastenaufzug

Aufzuganlage, die vorwiegend zur Beförderung von Lasten bestimmt ist. In der Regel dürfen diese
von Personen begleitet werden.

Maschinenraum

Raum, in dem sich das Antriebsaggregat des Aufzugs befindet. Der von HIRO LIFT ausschließlich eingesetzte patentierte Traktionsantrieb macht den Maschinenraum überflüssig.
siehe maschinenraumloser Aufzug

maschinenraumloser Aufzug

Ein Senkrechtaufzug, der keinen zusätzlichen Triebwerksraum benötigt. Der Antrieb sitzt entweder an der Kabine selbst oder ist in das notwendige Gegengewicht des Aufzuges verlagert. Dies erlaubt flexible Gestaltungsmöglichkeiten des Schachts und der Kabine, die sich einfacher in das architektonische Gesamtkonzept des Gebäudes integrieren lassen.

Notabsenkvorrichtung

Je nach Aufzugstyp unterschiedliche Vorrichtung, mit deren Hilfe der Benutzer und/oder eine weitere Person den Aufzug in einem Notfall bis zu einer Haltestelle absenken kann, in der das Aussteigen möglich ist.

Photogrammetrie

siehe Aufmaß

Plattformaufzug

Aufzug, der mit einem Lastaufnahmemittel in Form einer befahrbaren Plattform ausgestattet ist. Er dient hauptsächlich zur Beförderung behinderter Menschen im Rollstuhl und ggf. einer Begleitperson. Man unterscheidet zwischen Plattform-Schrägaufzügen und Plattform-Senkrechtaufzügen.

räumlich geführte Lifte / räumlicher Fahrbahnverlauf

Räumlich geführte Treppenlifte und -Rollstuhlschrägaufzüge weisen einen Fahrbahnverlauf mit Kurven zur rechten oder linken Seite auf.

Sammelsteuerung

Aufzugsteuerung, die alle eingehenden Fahrbefehle in einer vorgegebenen Reihenfolge speichert, also sammelt. Je nach Standort und Fahrtrichtung des Fahrkorbes werden die Befehle automatisch in der sinnvollsten Weise abgearbeitet.

Schacht

Raum, in dem sich Fahrkorb und Gegengewicht bewegen. Er wird oben durch den Schachtkopf und unten durch die Schachtgrube begrenzt.

Schachtgerüst

Ein Schachtgerüst wird häufig eingesetzt bei Aufzügen im Treppenauge oder bei nachträglichem Einbau in bestehende Gebäude. Auch Anlagen an der Außenseite von Gebäuden werden oft in ein Schachtgerüst gesetzt.

Schachtgrube

Bereich des Aufzugsschachts zwischen der Oberkante des Fußbodens der untersten Haltestelle und dem Schachtboden. In der Schachtgrube sind die Aufsetzpuffer für Kabine und Gegengewicht angeordnet. Außerdem ist dort eine Klappstütze angebracht, die bei Wartungsarbeiten senkrecht aufgestellt werden kann und zur Sicherheit des Wartungspersonals dient (Schutzraum).

Schachtkopf

Bereich des Aufzugsschachts zwischen der Oberkante des Fußbodens der obersten Haltestelle und der Schachtdecke. Der Bereich zwischen Kabinendach und Schachtdecke dient als Überfahrweg und Schutzraum. Der Schutzraum ermöglicht eine gefahrlose Wartung vom Kabinendach aus. Der Schachtkopf ist darüber hinaus der Sitz des Rollengerüsts mit den Umlenkrollen für die Seile. Bei vielen Aufzügen befindet sich hier auch der Antrieb. Bei den meisten HIRO LIFT-Aufzügen ist der Antrieb dagegen Platz sparend am Gegengewicht angebracht.

Schnecke-Segmentantrieb

Beim Schnecke-Segmentantrieb wird das Lastaufnahmemittel (Stuhl, Plattform) von zwei parallelen Trag- und Führungsrollen geführt und getragen. Der Antrieb erfolgt über eine Schnecke, die sich aus dem einen Segment herausdreht und gleichzeitig in das nächste hineindreht. Diese Antriebsart gilt für Schrägaufzüge als veraltet.

Schwenkfahrbahn

Beim HIRO Treppenlift bietet die vollautomatische Schwenkfahrbahn eine Möglichkeit, um Türen und Flure frei zugänglich zu belassen: Häufig befindet sich unten vor der Treppe eine Tür oder ein Flur, der nicht durch feststehende Fahrbahnteile versperrt werden darf. Hier kommt die vollautomatische Schwenkfahrbahn (Sonderzubehör) zum Einsatz. Bei der Abwärtsfahrt hebt sich das untere Fahrbahnstück samt Sitz und Fahrgast sicher auf den Fußboden in den Flur hinein. Nach dem Aussteigen wird der Sitz wieder in seine Parkposition bewegt und versperrt nicht den Türdurchgang. Die Bedienung erfolgt komfortabel über die normalen Bedienelemente an der Anlage, so dass sich der Bereich der schwenkbaren Elemente damit stets im Sichtfeld des Nutzers befindet. Gesonderte Bedienelemente, die zusätzlich vor oder während der Fahrt bedient werden müssen, sind bei HIRO Treppenliften nicht vorhanden.

Spindelantrieb

Die Bewegung des Aufzugs erfolgt über eine Spindel (Schraube), die über einen Antrieb gedreht werden kann. Der Fahrkorb bzw. das Lastaufnahmemittel ist fest mit einer Mutter verbunden. Dreht sich die Spindel in der Mutter, bewegt sich der Aufzug. Geeignet ist diese Antriebsart für Aufzüge mit geringer Geschwindigkeit. Bei Senkrechtaufzügen häufig eingesetzt, gilt diese Antriebsart für Schrägaufzüge als veraltet.

Steuerung

Zentrale Einheit, in der sämtliche Betriebszustände und Befehle des Benutzers verrechnet und ausgewertet werden.
Bei HIRO-Schrägaufzügen sorgt eine Prozessorsteuerung (4-Quadranten-Regelung) lastunabhängig für sanftes Anfahren und Bremsen sowie für stufenloses Beschleunigen / Bremsen aus Kurven und Haltestellen heraus.

Türen

Unterschieden wird zwischen Schachtabschlusstüren und Kabinentüren. Schachttüren verhindern den versehentlichen Zugang zum Aufzugsschacht, solange sich der Aufzug nicht in der Haltestelle befindet. Kabinentüren dienen zum Schutz von Personen im Aufzug während der Fahrt, indem sie den Kontakt zum Aufzugsschacht unterbinden.
siehe Teleskopschiebetür
siehe Drehflügeltür

Teleskopschiebetür

Tür, die sich wie ein Teleskop ein- und ausfahren lässt. Teleskopschiebetüren haben in der Regel zwei bis drei bewegliche Elemente. Man unterscheidet zwischen rechts, links und zentral öffnenden Türen. Teleskopschiebetüren sind heute Standard bei Personenaufzügen. Ihr wesentlicher Vorteil liegt in der Platzersparnis.

Totmannsteuerung

Steuerungsprinzip, bei dem die Anlage sich nur so lange bewegt, wie der Befehlsgeber (z. B. Steuerhebel, Taster etc.) betätigt wird.

Traktionsantrieb

Traktion: von lat. trahere = ziehen; Traktion ist der Zug oder genauer: die ziehende Kraft.
Im Aufzugsbau bezeichnet das Traktionsprinzip den Andruck, d. h. die sich automatisch selbst nachstellende, spielfreie mechanische Verbindung, der Antriebs- und Tragrollen an die Fahrbahn. Hilfreich für die Vorstellung der Wirkungsweise ist ein Vergleich: Beim Auto sorgt die Traktionskraft dafür, dass die Räder die Antriebskraft auf die Straße bringen können. Die Traktion ist abhängig von Kraft, Fläche und der Beschaffenheit der reibenden Materialien (Gummi des Reifens, Straßenbelag).
HIRO LIFT setzt den Traktionsantrieb (Euro-Patent-Nr. 0525141) bei Treppenliften, Rollstuhlschrägaufzügen und Personenaufzügen ein.
Der Traktionsantrieb zeichnet sich durch hohe Laufruhe und Kurvenstabilität aus, es treten weniger Vibrationen und weniger Materialermüdung auf als bei herkömmlichen Antrieben. Darüber hinaus ist der Traktionsantrieb nahezu wartungsfrei. Im gesamten Fahrbahnbereich ist kein Ölen o. Fetten und kein Einsatz von Schmiermitteln, mit denen der Benutzer in Kontakt kommen könnte, notwendig. Laute und ölgeschmierte Ketten/Zahnräder werden nicht eingesetzt, daher finden sich auch keine abriebbedingten Metallspäne auf der Treppe. Kleidung und Treppenhaus bleiben stets sauber. Selbstverständlich ist der gesamte Antrieb incl. all seiner Bauteile vom TÜV baumustergeprüft.
siehe Vulkollan

Verschlüsselung

Ein Verschlüsselungssystem sorgt dafür, die Anlage nur über einen Schlüsselschalter in Gang gesetzt werden kann. Die Verschlüsselung dient wesentlich der Sicherheit und soll gewährleisten, dass nur berechtigte Personen die Anlage benutzen.
siehe Behindertenaufzüge

Vulkollan

Die meisten HIRO-Treppenlifte, -Rollstuhlschrägaufzüge und -Senkrechtaufzüge sind mit Rollen ausgestattet, die sich auf den Edelstahlrohren bzw. in den Führungsschienen bewegen. Diese Rollen sind mit Vulkollan beschichtet. Von der Bayer AG entwickelt, hat sich dieses Material in vielen Einsatzbereichen etabliert. Vereinfacht gesagt handelt es sich um ein hochwertiges rutsch- und abriebarmes Gummi.
Den geringen Verschleiß des Vulkollans und damit einen entscheidenden Vorteil verdeutlicht am besten ein Vergleich: Die Gummibereifung eines Autos, das mit 100 km/h über rauen Straßenbelag fährt, hält ca. 50.000 km. Die Vulkollan-Rollen eines Lifts, der mit nur 0,36 km/h über glatte, geschliffene Edelstahlrohre fährt, halten natürlich allein schon wegen der um ein Vielfaches geringeren Belastung entsprechend länger. Hinzu kommt, dass Vulkollan dreimal so verschleißarm ist wie das Gummi eines Autoreifens.
siehe Traktionsantrieb

Wartung

Ähnlich der regelmäßigen Hauptuntersuchung beim Auto eine Inspektion des Aufzugs. Sie wird durchgeführt, um Störungen vorzubeugen und die Anlage in einem einwandfreien und betriebssicheren Zustand zu halten. Je nach Aufzugstyp werden unterschiedliche Wartungsintervalle empfohlen.

Wartungsvertrag

Vertrag zwischen dem Kunden und dem Unternehmen, in dem die Wartungen geregelt werden. Der Kunde kann Garantieleistungen aushandeln, die dann im Rahmen eines Wartungsvertrages kostenfrei erbracht werden.
siehe auch Gewährleistung
siehe auch Garantie

Zahnstangenantrieb

Bei Senkrechtaufzügen eine häufig eingesetzte Antriebsart. Sinnvoll dann, wenn er hinter einer Verkleidung verborgen ist und der Kontakt der Benutzers zur Zahnstange dadurch ausgeschlossen ist.

Bei Schrägaufzügen wird das Lastaufnahmemittel (Stuhl, Plattform) mittels Zahnrädern entlang der Fahrbahn in Form einer Zahnstange bewegt. Im Vergleich zum Traktionsantrieb führt dies bei Schrägaufzügen zu einem spürbaren Verlust an Laufruhe. Speziell für kurvige Anlagen ist der Zahnstangenantrieb wenig geeignet, da sich bei der Biegung der Zahnstange die Abstände zwischen den Zähnen verändern. Da jedoch beim Zahnrad die Abstände zwischen den Zähnen immer identisch sind, ist ein sauberes, passgenaues Abrollen des Zahnrades nicht möglich.
Beim Zahnstangenantrieb kann es erfahrungsgemäß u. U. zu Verschmutzungen und Beschädigungen der Kleidung kommen (z. B. Hose reißt ein). Beim Traktionsantrieb ist das von vornherein ausgeschlossen, da die Fahrbahn nicht gefettet werden muss und keine scharfkantigen Kontaktstellen aufweist.

Eine Sonderform des Zahnstangenantriebs ist der Antrieb mittels gelochter Bleche am Fahrbahnrohr. Das Funktionsprinzip ist genauso wie oben beschrieben, nur dass hier nicht mehr Zahn in Zahn, sondern Zahn in Loch greift.

Zugseilantrieb

Beim Zugseilantrieb werden in einem geschlitzten Rohr Kugeln, die mit einem Stahlseil verbunden sind bewegt. Das Lastaufnahmemittel (Stuhl, Plattform) wird zwischen den Kugeln an dem Stahlseil befestigt. Der Nachteil besteht darin, dass es zu Reibung zwischen den Kugeln und dem Rohr kommt. Je länger die Fahrbahn ist, z. B. bei Mehretagen-Anlagen, desto höher ist die Reibung und damit der Energieverlust.